Goldimplantate:

Golddrahtimplantation (Goldakupunktur)

Neben der Neuraltherapie (Akupunktur) ist z.B. die Golddrahtimplantation eine vielversprechende Methode um chronischen Schmerzpatienten das Leben zu erleichtern.
Aber auch bei Epilepsien können Goldimplantate helfen.

Bei chronischen Schmerzen vor allem im Bewegungsapparat kann die fachgerechte Implantation von reinen Goldstücken (ca. 1mm x 3mm) an Schmerz- und ausgewählten Akupunkturpunkten die Beschwerden wie Arthrose und degenerative Gelenkserkrankungen so modifizieren, dass ein beschwerdearmes oder- freies Leben möglich ist.

Eine Dauerhilfe ohne gravierenden chirurgischen Eingriff.

Die Goldstücke werden unter sterilen Bedingungen am äusserst schonend anästhesierten Patienten implantiert.

Dies ist auch bei älteren Tieren möglich.

Die Hunde sind etwa zwei Stunden in der Praxis und können, wenn sie abgeholt werden, wieder gehen.

Postoperative Komplikationen sind äusserst selten.

Die Erfolgsrate, durchgeführt von einem ausgebildeten Tierarzt liegt bei über 90%!

Goldimplantat - eine Alternative.

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Hier erklären wir am Beispiel der Hüftdysplasie:

Nach einer sorgfältigen Diagnose werden dem Hund in einer schonenden Narkose um jede Hüftpfanne am mehreren Stellen zwischen drei und sieben Goldimplantate eingesetzt.

Der Eingriff dauert je nach schwere der Erkrankung ca. 2 Stunden. Eine Hohlnadel wird an das Zielgebiet (z.B. der Gelenkkapsel) herangeführt.

Die Einstichstellen befinden sich an Akupunkturpunkten vor, über und hinter dem Hüftgelenk.

Nach Prüfung der richtigen Lage werden in den Konus der Nadel ein bis drei, ca. 2-3 mm lange, sterile Goldstücke (24 Karat) eingelegt und gemeinsam mit einem stumpfen Metallstift (Mandarin) in die Tiefe vorgeführt.

Danach wird die Nadel und dann der Mandarin entfernt und der ca. 0,5 cm lange Hautschnitt mit einer Naht verschlossen.

Bei medizinischer Notwendigkeit und arthrotischen Veränderungen wird über die gleichen Punkte der Oberschenkelhals bzw. die hüftbewegende Muskulatur mit Implantaten versehen.

Nach Beendigung der Narkose stehen die Hunde problemlos auf - so, als wäre nichts geschehen - ohne Rekonvaleszenz.

Die Methode ins minimal invasiv und bereitet dem Patienten keine Operationsschmerzen

Die Goldstücke wachsen ohne weitere Probleme im Gewebe ein und verbleiben ein Leben lang an ihrer gewünschten Stelle und wandern nicht.

Die Goldimplantation ist eine neue schonende Dauerhilfe bei Hunden mit chronisch schmerzhaften Gelenkserkrankungen wie z.B.: Hüftdysplasie, Ellbogendysplasie, Kniegelenksarthrosen, Wirbelsäulenveränderungen und deren Folgen.


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Auf diesen beiden Röntgenbildern
 sind die am Gelenk eingesetzten Goldimplantationen deutlich zu sehen.

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Die Goldimplantation behandelt nicht ein Gelenk, sondern den gesamten Bewegungsapparat.

Es ist zwangsläufig so, dass eine chronisch schmerzhafte Bewegung den gesamten Bewegungsablauf verändert.

Aus dieser Schmerzsituation entsteht eine Schonhaltung, die im günstigsten Fall die angrenzenden Gelenke bei dem Schritt unter eine vermehrte Belastung setzt.

Bei der Goldimplantation wird nicht nur der Ausgangspunkt behandelt, sonder auch alle nachweisbaren, chronischen (wenn auch sekundären) Gelenksprobleme.

Zwei Tage bis zwei Wochen nach der Operation können positive Veränderungen beim Patienten festgestellt werden. die Schmerzen nehmen deutlich ab oder sind überhaupt nicht mehr vorhanden.

In dieser Zeit wird der Hund an der kurzen Leine im schnellen, kontrollierten Schritt bewegt um das Gelenk zu trainieren und den Muskelaufbau zu fördern.

Hierbei kann es vorübergehend zu Mißempfindungen oder vorübergehenden Schmerzen durch Muskelkater kommen. Dies geht normalerweise ohne medikamentöse Schmerzstillung vorüber, kann aber doch bis zu zwei Wochen dauern.

Durch die ersten Schmerzlinderungen wird der Hund langsam wieder lernen zu seinem normalen Gangmuster zurück zu kehren. Der Hund gibt seine oft jahrelang praktizierte Schonhaltung auf, das Bewegungsbild normalisiert sich und es ist eine deutliche bessere Lebensqualität zu beobachten.

Es werden vorwiegende Hunde mittleren und hohen Alters operiert, aber auch junge Hunde mit teilweise hochgradigen Veränderungen.

Aus einem in die Jahre gekommenen Hund mit jahrelangen Problemen wird kein junger Hund mehr. Doch für sein weiteres Leben kann die Lebensqualität deutlich verbessert werden.

Das Tier will wieder spazieren gehen, wieder Stufen steigen und am Leben der Bezugsperson teilhaben.

Bei jüngeren Hunden erreicht man ein Leben lang eine physiologische, also normale Bewegung.

Aufgrund der chemischen Eigenschaften des Goldes verbrauchen sich die Implantate nicht.

Da die Goldimplantate Schmerzen und Missempfindungen stillen, lindern oder verhindern können, kommt es zu keiner Schonhaltung und daher auch nicht zur Ausbildung von Sekundärveränderungen.

Hier ist es auch möglich, die Ausprägung der HD zu minimieren, wenn auch die Anlage durch Vererbung vorhanden ist.

Zudem besteht immer noch die Möglichkeit eines regulären operativen Eingriffs.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
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EMail: tierarzt@strassenheim.com